Die Malser Fraktion Tartsch im Südtiroler Vinschgau

In der Südtiroler Bezirksgemeinschaft Vinschgau befindet sich die Marktgemeinde Mals. Eine Fraktion von Mals ist Tartsch, ein Ort mit etwa 450 Einwohnern. Damit wohnen in Tartsch (die gesamte Marktgemeinde Mals hat knapp 5.100 Einwohner) etwa zehn Prozent aller Einwohner der Marktgemeinde Mals.

Tartsch liegt auf einer Höhe von 1.029 Metern über dem Meeresspiegel und wird auf Italienisch „Tarces“ bezeichnet. Zu Tartsch gehören auch die Weiler Gemassen, Lechtl und Muntetschnig.

Der Ort wird heute gerne von Urlaubern gewählt, die hier ihre Ferien verbringen möchten. Die erforderlichen Eckpunkte für einen gelungenen Urlaub im Südtiroler Vinschgau werden von Tartsch mehr als erfüllt. Tartsch liegt direkt am Fuße des Tartscher Bichls – dem Tartscher Bühel – und gewährleistet einen einmaligen Rundblick auf den ausgedehnten Talkessel. Der Tartscher Bichl gilt wiederum als das Wahrzeichen oberen Vinschgaus.

Die hervorragende Lage und die Rahmenbedingungen laden die Urlauber zu jeder Jahreszeit ein, die sich hier bestens erholen und vom Alltagsstress abschalten können. Die Spaziergänge, die hier getätigt werden können, bleiben sicherlich lange in Erinnerung. Allerdings bringt das Verkehrsaufkommen von Tartsch auch einen Wehrmutstropfen mit sich. Direkt durch Tartsch für die Vinschgauer Hauptstraße – die SS 40 – und teilt die Malser Fraktion in zwei Teile. Um den Verkehr in Tartsch zu minimieren, soll eine Umfahrungsstraße, eine Unterflurtrasse, gebaut werden. Konkrete Zeitpunkte zur praktischen Umsetzung bzw. ob diese überhaupt kommt, sind derzeit nicht klar.

Sehenswürdigkeiten von Tartsch

Pfarrkirche Heiliger Andreas

Direkt in Tartsch befindet sich die Pfarrkirche, welche dem Heiligen Andreas geweiht wurde. Wer über die Vinschgauer Staatsstraße durch Tartsch fährt, kommt direkt an dieser Pfarrkirche vorbei.

Im Jahr 1499 brannte die Kirche zum Heiligen Andreas, ein seinerzeit spätromanischer bzw. frühgotischer Bau, ab und wurde im Jahr 1503 neu geweiht. Heute zeigt sich der Kirchturm als romanischer Bau mit gekuppelten Rundbogenfenstern. Der Kirchturm wurde später nochmals erhöht.

Wer die Pfarrkirche Hl. Andreas besichtigt, kann die unterschiedlichsten Wandmalereien bestaunen, welche auf das frühe 16. Jahrhundert zurückgehen. Darunter befinden sich unter anderem Malereien, welche die Beweinung Jesu Christi und den Heiligen Christophorus und ein betendes Stifterpaar mit Wappen zeigen.

Kirche St. Veit am Bühel

Die Kirche Sankt Veit am Bühel – der wie die Einheimischen sagen: „Kirche St. Veit am Bichl – befindet sich, wie der Name bereits vermuten lässt, am Tartscher Bichl. Bei der Kirche handelt es sich um einen romanischen Bau, welcher im 11. Jahrhundert entstanden ist und dem Heiligen Veit geweiht wurde.

Auch in der Kirche Stankt Veit sollten die Malereien besondere Beachtung bekommen. So können bei einem Besuch der Kirche in deren Inneren sehenswerte Malereien bestaunt werden, darunter unter anderem zwei miteinander kämpfende Seeungeheuer, die Apostelreihe oder Christus als Richter inklusive den Evangelistensymbolen.

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